28. Februar 2021

White Concepts Braut Natalie

#whiteconceptsbride

Unsere liebe Braut Natalie kam im September 2019 zu uns in den Store auf der Suche nach ihrem Traumkleid. Die Brautkleidanprobe mit Natalie und ihren Mädels war wundervoll entspannt und das perfekte Brautkleid schnell gefunden – ein schlichtes Brautkleid aus sanft fallender Crepe-Seide von Charlie Brear. Für uns ist es immer besonders schön, unsere tollen Kleider im Setting unserer Heimatstadt zu sehen – hier auf dem Vorplatz des Aachener Rathauses und dem Katschhof. Wir sind ganz verzaubert von Natalies modernem Brautstyling und ihrem süßen Brautstrauß – und natürlich auch vom Strahlen in den Gesichtern des Brautpaares.

Braut und Bräutigam verlassen das Standesamt
Foto: Stefan Wallraf

1. Was war dir bei der Brautkleidsuche besonders wichtig?

Am wichtigsten war mir, dass ich mich in dem Brautkleid absolut wohlfühle und zu 100% von dem Brautkleid überzeugt bin. Eines “das schon irgendwie ganz schön ist” hätte ich niemals gekauft. Da man das Brautkleid ja nunmal recht früh kauft, wollte ich anschließend nicht ständig zweifeln, ob es das richtige Brautkleid ist wenn ich in Brautzeitschriften, Internet etc. andere Brautkleider sehe.
Außerdem war mir wichtig, mich vorher nicht auf zu genaue Vorstellungen zu versteifen, da das den Brautkleidkauf doch sehr viel schwieriger macht. Natürlich ist es nicht möglich gar keine Vorstellungen zu haben, aber man sollte stets offen für andere Möglichkeiten bleiben. Ich habe mir zum Beispiel immer ein Brautkleid mit tiefem Rückenausschnitt und Spitze vorgestellt. Den tiefen Rückenausschnitt habe ich bekommen, aber es ist kein Zentimeter Spitze an meinem Brautleid.
Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass ich sicher sein konnte, dass meine Begleitungen mir ihre ehrliche Meinung zu den einzelnen Brautkleidern sagt. Da ich meine besten Freundinnen dabei hatte, war das kein Problem.
Und letztlich war mir wichtig, das Brautkleid in Aachen zu kaufen, um ein lokales Unternehmen zu unterstützen.

Braut und Bräutigam im Weißen Saal Aachen
Foto: Stefan Wallraff

2. Wie hast du dich gefühlt, als du dein Brautkleid gefunden hast?

Ich war absolut überwältigt! Schon als ich das Brautkleid das erste Mal angezogen habe, wusste ich tief in mir drin, dass es das richtige ist. Ich hatte zunächst allerdings noch zwei weitere Brautkleider in der engeren Auswahl (wobei eigentlich alle Brautkleider wunderschön waren), welche ich nacheinander erneut anzog. Ich wusste aber, dass mein ausgewähltes Brautkleid das eine ist, weil ich dieses während der letzten Auswahl am längsten anhatte und eigentlich nie wieder ausziehen wollte. Ich fand, dass dieses Brautkleid perfekt für mich ist. Ich hatte nichts an ihm auszusetzen und habe mich einfach nur wohl gefühlt. Bei jedem weiteren Mal als ich es anhatte (Abstecken, Schuhauswahl etc.) war ich einfach nur glücklich und konnte gar nicht mehr aufhören zu grinsen. Ich liebe dieses Brautkleid und habe nicht einmal daran gezweifelt, das richtige Brautkleid gefunden zu haben.

3. Wie sah eure Hochzeit aus? Was war euch bei der Planung besonders wichtig?

Braut und Bräutigam glücklich nach dem Standesamt
Foto: Stefan Wallraff

Unsere Hochzeit war wundervoll. In vielen Punkten war sie überhaupt nicht so wie wir uns das vorgestellt haben, was wiederum wahrscheinlich irgendwie dazu beigetragen hat, dass sie so schön war. Dazu muss ich wohl erwähnen, dass wir Ende Mai 2020 mitten in der Corona-Pandemie geheiratet haben.
Ursprünglich war uns bei der Planung wichtig, dass wir beide mit allem zufrieden sind. Natürlich war uns klar, dass wir beide mehr oder weniger Kompromisse eingehen müssen aber dazu waren wir auch beide bereit. So haben wir immer alle Ideen und Entscheidungen besprochen und gemeinsam getroffen. Außerdem war uns wichtig alles rechtzeitig zu planen, sodass nichts auf den letzten Drücker entschieden werden muss. Und wir hatten von Anfang an keine zu hohen Erwartungen, wir kannten unser Budget und haben uns daran angepasst und nicht anders herum.
Erstmal hat das auch alles ganz gut geklappt. Bis die Meldung kam, dass eine Pandemie ausgebrochen ist. Ab dann war die Planung ein ständiges Auf und Ab. Bis ca. Ende Januar sind wir davon ausgegangen, dass alles ganz normal stattfinden wird: wir wollten standesamtlich heiraten und dann im Loft des Alten Schlachthofs groß feiern. Als dann der 1. Lockdown kam waren wir ziemlich platt. Nun mussten wir ziemlich spontan und schnell entscheiden ob die Hocheit überhaupt stattfinden wird. Wir waren uns allerdings ziemlich schnell einig, dass wir definitiv Ende Mai heiraten werden. Die Feier im Alten Schlachthof hätten wir Gott sei Dank ohne Mehrkosten absagen können, haben uns aber dazu entschieden diese “nur” zu verschieben, sodass die große Feier an unserem 1. Hochzeitstag nachgeholt wird (worauf sich alle schon jetzt tierisch freuen). Der Termin beim Standesamt blieb also bestehen, auch wenn es hieß, dass nur die beiden Trauzeugen mit reingedurft hätten. Das klingt für viele wohl ziemlich abwegig und 100% zufrieden waren wir damit natürlich auch nicht. Aber uns war es wichtig zu heiraten. Dann würde das eben eine ziemlich intime Hochzeit, nur zwischen uns beiden und unseren Trauzeugen werden. Was wir uns irgendwie auch ziemlich schön vorgestellt haben. Das war anfangs schon mal unsere Idee gewesen, da unsere Familien recht schwierig sein können. Außerdem war es uns wichtig, ein Zeichen zu setzen, dass sich nichts der Liebe in den Weg stellen kann.

Braut und Bräutigam Hände haltend im Standesamt
Foto: Stefan Wallraff

Nach einer Menge neuen Regelungen und Hin und Her kam dann eine Woche vor unserer Trauung die frohe Botschaft, dass 16 Personen mit in den Weißen Saal des Rathauses dürfen. Das war ungefähr die Hälfte der ursprünglichen Gäste, aber so ziemlich genau die, die eh vor Ort waren. So konnten unsere engsten Familienangehörigen und Freunde doch noch bei unserer Trauung dabei sein. Und da man sich vor dem Trauort versammeln durfte, haben wir dort bestimmt 2 Stunden mit den Anwesenden verbracht und ein wenig “gefeiert”. Anschließend haben wir mit unseren Eltern und Trauzeugen bei meinen Schwiegereltern Zuhause selbstgebackenen Kuchen gegessen, gegrillt und uns einen schönen gemütlichen Abend gemacht.
Während dieser recht schwierigen Vorbereitungen und an dem Tag unserer Trauung selbst haben wir so viel Unterstützung, Liebe und Zuwendungen von unserer Familie und unseren Freunden erhalten, dass wir uns unter diesen Bedingungen keinen schöneren Tag hätten vorstellen können. Der ganze Tag war voller positiver Emotionen und Liebe, sodass wir die Einschränkungen völlig vergessen konnten. Wir haben aus dieser Zeit so viel mehr mitgenommen, als “nur” unser Eheversprechen.


4. Welcher Teil eurer Hochzeit wird dir als besonders schön in Erinnerung bleiben?


Ganz besonders fand ich den Moment, in dem wir uns unsere Gelübde gesagt haben. Dies ist bei einer standesamtlichen Trauung ja eher ungewöhnlich aber uns war dies von Anfang an wichtig. Da unsere Standesbeamtin sehr nett und flexibel war, konnten wir das so einbauen. Vor dem Ringtausch haben wir also unsere eigenen Gelübde gesprochen und dieser Moment war so emotionsreich. Das war der Punkt, an dem wir beide angefangen haben zu schluchzen. Er konnte sich etwas besser zusammenreisen, aber bei mir liefen die Tränen. Dieser Moment war für mich so besonders, weil ich wusste, dass ich an nichts von dem was er sagt jemals zweifeln würde. Ich wusste, dass er alles, jede Bedeutung jedes einzelnen Satzes, genauso meint wie er ihn sagt. Das war einer dieser Momente, in dem einem so seltsam klar wird, dass man wahrhaftig geliebt wird und dass man diesen jemand ebenfalls uneingeschränkt von ganzem Herzen liebt.

Braut und Bräutigam küssend auf dem Katschhof in Aachen
Foto: Stefan Wallraff

5. Gab es irgendwelche besonderen Ereignisse, auf die ihr lachend zurück blickt?



Wortwörtlich lachend denke ich an den Moment, an dem mein Mann während er vor der Trauung auf mich gewartet hat, sein 1-Woche-altes Handy auf die Pflastersteine hat fallen lassen, welches daraufhin völlig zerstört war. Wäre das zu irgendeinem anderen Zeitpunkt passiert, wäre er wohl noch längere Zeit ziemlich verärgert gewesen. Aber so haben eigentlich alle direkt darüber lachen können. Damit wird er bis heute (und wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit) immer mal wieder aufgezogen. Außerdem können wir mittlerweile lächelnd auf die Vorbereitungszeit zurückblicken. Währenddessen war das alles ziemlich bedrückend und zermürbend, aber da man eben genau während solchen Zeiten einfach merkt, dass wir alles Wichtige haben und auch schon seit langem hatten, können wir nun lächelnd darauf zurückblicken.
Ansonsten ist nichts Spektakuläres passiert, worüber wir beide glaube ich recht froh sind. Aber wer weiß, was die nachgeholte Hochzeitsfeier noch so mit sich bringt. 🙂

Braut und Bräutigam auf dem Katschhof in Aachen
Foto: Stefan Wallraff

Wir drücken Natalie & ihrem Mann Lennart ganz fest die Daumen, dass sie ihre große Feier in diesem Jahr nachholen können und wünschen den beiden für ihre gemeinsame Zukunft alles erdenklich Gute! Natalie trug das Modell Lawton von Charlie Brear. Ihr hübsches Brautstyling hat die liebe Mara von Herzstück übernommen. Die wunderschöne Floristik stammt von Blütezeit Aachen und die Trauringe von Juwelier Bischoff. Der Anzug von Natalies Mann Lennart ist von Wienand Ausstatter. Alle Fotos wurden von Stefan Wallraff geschossen.

 

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